Poker nun offizielle Sportart

Schon in den vergangenen Jahren hat man gemunkelt, dass das beliebte Kartenspiel Poker doch eigentlich eine vollwertige Sportart sei, wie Schach auch eine ist.
In einigen Ländern, wie Brasilien und Litauen, definiert man Poker mittlerweile tatsächlich schon länger als Geschicklichkeitsspiel wahr, was demnach auch den gleichen Stellenwert wie Bridge und Schach aufweist.
Das IOC, sprich, das International Olympic Committee, hat dies auch schon im April 2010 eingesehen und Poker als Sportart offiziell anerkannt. In diesem Jahr war es dann soweit und Poker war vor kurzem zum ersten Mal im französischen Lille, bei den World Mind Sports Games, offiziell mit am Start. Unter http://www.imsaworld.com findet man dazu mehr Informationen.

Poker ernsthaft als Sportart anzusehen, darin scheiden sich jedoch nach wie vor die Geister, selbst unter den Spielern selbst. Klarer Fakt ist, dass die Entscheidung der IOC das Blatt vielleicht nun endgültig gewendet hat und einer weltweiten Akzeptanz nun eventuell nichts mehr im Wege steht. Natürlich braucht es noch Zeit. Noch ist es bei vielen als Glücksspiel angesehen und hat daher auch keinen sonderlich guten Ruf. Die USA setzt wie immer noch einen drauf und behauptet, das Kartenspiel sei gefährlich. Daher sind dort Poker-Anbieter, vor allem die Seiten für Online Poker, öfters mal kurz davor, geschlossen zu werden.

Die meisten Mathematiker reden wie immer ein Wörtchen mit und teilen uns folgendes mit: Glück ist beim Pokerspielen kein großer Faktor und mit dem Glück beim Fußball oder beim Golf gleichzusetzen. Der einzige Unterschied ist, dass bei diesen Sportarten eine konstante Leistung vorausgesetzt wird und erfolgreich macht, wobei theoretisch jeder an Pokerturnieren teilnehmen kann, wobei man sich als Fußballmannschaft nicht einfach zur Saison in der 1. Liga anmelden kann.

Fest steht jedoch, dass es eben auch gute Pokerspieler und schlechte gibt. Es gibt durchaus ein paar Beispiele für die “Großen” unter den Pokerspielern. Wenn nur Glück entscheidend wäre, wäre ein mehrfacher Sieg nicht logisch nachzuvollziehen. Sobald man auch Poker als Sportart anfängt, in so etwas wie Ligen einzuteilen, wird sich diese Feststellung sichtbar bewahrheiten und sich zwangsweise eine Reihe von Meistern herausbilden.

Dies wäre dann einer der wichtigsten Schrittte, um Poker weltweit den gerechten Stellenwert einzuräumen und es als ernsthaften Sport zu etablieren.

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