Perfekter Wimbledon-Auftakt für Sabine Lisicki

In London hat Sabine Lisicki einen großen Schritt aus ihrem Formtief geschafft.  Nach einem Sieg über zwei Sätze mit 6:4 und 6:2 gegen die ambitionierte Kroatin Petra Martic war auch Nick Bollettieri erleichtert: „Sie wäre vor Angst fast gestorben“, verriet der Mentor von Lisicki. Nach vier Erstrundenpleiten in Serie, war der Sieg Auftaktmatch in Wimbledon extrem wichtig für die Deutsche.

Die Vorjahres-Halbfinalistin beendete das Match nach einer Stunde und fünf Minuten mit ihrem zweiten Matchball. Ihr „Yes“- Schrei nach dem Ende der Partie war Ausdruck der Erleichterung. Doch zugeben wollte das Lisicki nicht: „Ach naja, Erleichterung? Ich freu‘ mich einfach und habe ziemlich gut gespielt“, meinte die 22-Jährige. Die letzten Niederlagen habe sie nicht mit nach London gebracht. Wimbledon ist ihr das Lieblingsturnier unter den Grand-Slam-Veranstaltungen.

 „Ich liebe dieses Turnier. Wenn man hier am Hauptgebäude ankommt und durch das Tor fährt – das ist einfach wunderschön. Da kommt einem gleich das Grinsen, wenn man über die Anlage läuft“, so die Weltranglisten 15. Wie aus Tennis News bekannt ist, hatte Lisicki im April diesen Jahres Lisicki eine Knöchelverletzung hinnehmen müssen und war seitdem formschwach.  Doch diese Zeiten sind laut Bundestrainerin Barbara Rittner vorbei. „Das war ein Befreiungsschlag“, so Rittner und sie habe mit diesem Wendepunkt hier in Wimbledon gerechnet.

Auch der Vater von Lisicki weiß, wie wichtig dieses Turnier für seine Tochter ist: „Trotz allen Drucks hat sie hier ein positives Gefühl auf dem Platz. Sie weiß, dass sie hier gut spielen kann. Das hilft.“ Im Vorjahr musste sich Lisicki erst im Halbfinale der Weltranglistenersten Maria Scharapowa geschlagen geben. Auf die Deutsche wartet nun Bojana Jovanovski die auf Platz 117 der Setzliste steht. Eigentlich sollte die Serbin eine Lösbare Aufgabe für die Blondine aus Berlin sein. Live Sportwetten favorisieren Lisicki deutlich.

Bei den deutschen Damen ist auch Angelique Kerber in die nächste Runde eingezogen. Sie bezwang die Tschechin Lucie Hradecka mit 6:4 und 6:1. „Ich fühle mich jetzt wieder besser, ich bin an den 100 Prozent nah dran“, sagte die Weltranglisten-Achte nach ihrem Sieg. Jetzt Trifft Kerber auf die auf Platz 44 stehende Russin Jekaterina Makarowa.

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