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	<title>Sport Guide &#187; Olympiasieger</title>
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	<description>Alles über Fußball, NBA und weitere Sportarten</description>
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		<title>Rebensburg holt überraschend Gold im Riesenslalom</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:36:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Völlig überraschend hat Viktoria Rebensburg die Goldmedaille im Riesenslalom der olympischen Spiele gewonnen. Die 20-jährige Oberbayrin siegte vor Tina Maze aus Slowenien und Elisabeth Görgel aus Österreich. Nach dem ersten Lauf lag Rebensburg noch auf Rang 6. Doch sie zeigte eine engagierte Fahrt auf der immer schelchter werdenden Piste und konnte sich so Platz um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Völlig überraschend hat Viktoria Rebensburg die Goldmedaille im Riesenslalom der olympischen Spiele gewonnen. Die 20-jährige Oberbayrin siegte vor Tina Maze aus Slowenien und Elisabeth Görgel aus Österreich. Nach dem ersten Lauf lag Rebensburg noch auf Rang 6. Doch sie zeigte eine engagierte Fahrt auf der immer schelchter werdenden Piste und konnte sich so Platz um Platz nach vorne schieben. Wir beleuchten kurz ihre bisherige Karriere.<span id="more-164"></span>Wie so oft beginnen die Karrieren der Skiläufer schon im Kindesalter. Rebensburg nahm erfolgreich an Jugendrennen teil, bevor sie mit 14 Jahren in den Kader des DSV berufen wurde. Ihren ersten Titel mit hohem Stellenrang sicherte sich die damals 16 Jährige bei den deutschen Meisterschaften: 2006 gewann sie den Titel im Super-G. In diesen Jahr debütierte sie auch im Weltcup und konnte erstmals unter den Top Ten landen. 2007  wurde sie dann, aufgrund ihrer guten Resultate, für die WM nachnomminiert. Ihren nächsten Titel holte sie dann 2008: Juniorenweltmeisterin im Super-G. Auch im Riesenslalom und bei der Abfahrt konnte sie sich auf dem Stockerl platzieren. Es folgten 2 weitere Titel bei deutschen Meisterschaften im Riesenslalom und Super-G. Bei der Junioren-WM 2009 in Garmisch konnte sie ihren Titel verteidigen und sich zusätzlich Gold im Rieseslalom holen. Im Weltcup steht mit dem 2.Platz in Cortina, im Januar diesen Jahres, ihre bestes Ergebnis zu Buche. Von der Zollwachmeisterin aus Kreuth ist in den kommenden Jahren noch einiges zu erwarten. Vielleicht hilft ihr der Titel bei den olympischen Spielen sich im Weltcup zu etablieren.</p>
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		<title>Nystad und Sachenbacher holen Gold im Teamsprint – 2 Mal Silber für Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 12:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bigbtheking</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Claudia Nystad und Evi Sachenbacher-Stehle haben sich etwas überraschend den Olympiasieg im Teamsprint gesichert. Wenig später hätten es ihnen die Männer fast gleich getan: Axel Teichmann und Tim Tscharnke holten Silber knapp hinter Norwegen. Auch die DSV-Adler hatten Grund zur Freude: Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ holten sie Silber im Teamspringen. Kurz vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Claudia Nystad und Evi Sachenbacher-Stehle haben sich etwas überraschend den Olympiasieg im Teamsprint gesichert. Wenig später hätten es ihnen die Männer fast gleich getan: Axel Teichmann und Tim Tscharnke holten Silber knapp hinter Norwegen. Auch die DSV-Adler hatten Grund zur Freude: Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ holten sie Silber im Teamspringen.<span id="more-163"></span></p>
<p>Kurz vor 22.30 deutscher Zeit war es soweit. Die viel gescholtenen Langläufer holen ihre zweite Medaille: Gold. Tags zuvor hatte Tobias Angerer den Bann gebrochen und Silber gewonnen. Im Teamsprint der Damen nun also zum zweiten Mal Edelmetall und dazu auch noch Gold. Etwas überraschend holte das Team Nystad/Sachenbacher-Stehle diesen Titel, knapp vor Schweden und Russland. Ihre Taktik war damit voll und ganz aufgegangen: Sachenbacher sollte der Konkurrenz alles abverlangen und wenn möglich einen Vorsprung erarbeiten. Nystad sollte sich aus allem heraushalten und eher taktisch Laufen. Am Ende ließen sich beide die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und gewannen, auch dank der gelungenen Wechsel. Im Halbfinale hatten sie noch einige Strauchler, was sie dann im Finale abstellen konnten.</p>
<p>Etwa eine halbe Stunde später waren die Männer an der Reihe. Der erfahrene und gerade erst wiedergenesehne Teichmann und der junge Tscharnke bildeten das deutsche Team. Beide zeigten ein starkes Rennen. Tscharnke konnte gar auf seiner letzten Runde ca.4s Vorsprung herauslaufen. Teichmann konnte diesen Vorsprung bis kurz vor dem Ziel halten, dann flog aber der starke Norweger an ihm vorbei. Den im Sprint höher eingeschätzten Russen konnte er jedoch hinter sich lassen. Am Ende jubelten dann beide über Silber.</p>
<p>Die Medaille hatte für die deutschen Skispringer die gleiche Farbe. Sie gewannen hinter den bärenstarken Österreichern Silber, noch vor Norwegen und Finnland. Das Quartett Neumayer, Schmidt, Uhrmann und Neuling Wank zeigten im ersten Durchgang souveräne Sprünge und erarbeitete sich einen Punktevorsprung auf die Konkurrenz. Im zweiten Durchgang verlor insbesondere Martin Schmidt einige Meter auf die Konkurrenz; Deutschland behielt aber die Führung. Vor dem letzten Sprung der Norweger gab es wegen auffrischender Winde nochmal einige Unterbrechungen. Ein Nervenkrimi entbrannte. Dann ging der Norweger Jacobsen vom Backen: 140,5m. Ein großer Satz. Dann kam Michael Uhrmann und konterte diese hervorragende Weite mit einem Sprung auf 140m. Deutschland blieb damit vor Norwegen auf dem 2. Platz.</p>
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		<title>Neuner und Lange holen die Goldmedaillen Nr. 5 und 6 – auch Miller mit Olympiasieg</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 12:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bigbtheking</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern war ein guter Tag für die deutschen Athleten: Gleich 4 Medaillen gab es, davon 2 Mal Gold. Den Anfang des Medaillenregens machten die Biathletinnen: Neuner holte Gold, Hauswald Bronze. Einige Stunden später machten es die deutschen Bobfahrer noch etwas besser: Gold für Lange, Silber für Florschütz. Auch Bode Miller konnte sich bei seiner vierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left">Gestern war ein guter Tag für die deutschen Athleten: Gleich 4 Medaillen gab es, davon 2 Mal Gold. Den Anfang des Medaillenregens machten die Biathletinnen: Neuner holte Gold, Hauswald Bronze. Einige Stunden später machten es die deutschen Bobfahrer noch etwas besser: Gold für Lange, Silber für Florschütz. Auch Bode Miller konnte sich bei seiner vierten Olympiateilnahme endlich Gold umhängen lassen. Der US-Amerikaner gewann die Superkombination.</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 323px"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ea/Neuner-_Trondheim09_-1_%28cropped%29.jpg"><img title="Author: Ragnar Singsaas" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ea/Neuner-_Trondheim09_-1_%28cropped%29.jpg" alt="" width="313" height="325" /></a><p class="wp-caption-text">Magdalena Neuner</p></div>
<p style="text-align: left"> <span id="more-160"></span>Um 22 Uhr deutscher Zeit war es soweit: Der Massenstart der Frauen im Biathlon stand auf dem Programm. Mit von der Partie waren vier deutsche Athletinnen. Magdalena Neuner hatte die besten Aussichten abermals Gold zu gewinnen. Aber der Reihe nach: Zum ersten Schießen kamen alle Läuferinnen noch zusammen. Neuner leistete sich einen Fehler, Hauswald blieb fehlerlos und kam mit den ersten zum zweiten Schießen. Auch dort gab sie sich keine Blöße und blieb fehlerfrei. Magdalena Neuner konnte ein wenig aufholen und landete 5 Treffer. Auf der Strecke kämpfte sie sich noch etwas näher an ihre nun führende Teamkollegin heran. Beim dritten Schießen erwischte es dann auch Simone Hauswald: 2 Fehler. Das schien schon das Ende ihrer Medaillenhoffnungen. Auch Neuner blieb nicht fehlerfrei und beide begaben sich auf die Verfolgung der nun führenden Russin Medwedzewa. Diese kam als erste zum vierten Schießen. Dort ließ sie sich aber zu viel Zeit und wurde von ihrer fehlerfrei gebliebenen Teamkollegin Saizewa überholt. Auch Hauswald und Neuner landeten alle Treffer sicher ins Ziel und so gingen sie mit ca. 7s Rückstand auf die Strecke. 2,5km waren noch verblieben, um den Rückstand aufzuholen. Aber Neuner, in deren Schlepptau sich Hauswald befand, brauchte keinen Kilometer um die Russin einzuholen. Neuner zog vorbei und setzte sich sofort ab. Hauswald tat es ihr wenig später gleich. Die Russin blieb aber an der Deutschen dran, Magdalena Neuner konnten sie aber nicht mehr einholen. Kurz vor dem Ziel attackierte die Russin nochmal: Hauswald konnte der Attacke der Russin nichts mehr entgegensetzen und holte Bronze. Traurig war sie über diese Medaille aber keineswegs. Andrea Henkel wurde nach starker Leistung Neunte, Kati Wilhelm, die beim dritten Schießen drei Mal in die Strafrunde musste landete abgeschlagen im hinteren Feld. Dennoch ist das deutsche Team für das abschließende Staffelrennen gut gewappnet. Allerdings hat Magdalena Neuner überraschend ihren Verzicht, zugunsten von Andrea Beck, erklärt.</p>
<p style="text-align: left">Der Wettkampf der Zweierbobfahrer bot weniger Spannung: In jedem Lauf führte ein Deutscher. Zunächst war das Thomas Florschütz, der im ersten Lauf die Bestzeit markierte. Dann kam aber die Zeit des Andre Lange: In den verbliebenen 3 Wertungsläufen fuhr er 3 Mal Bestzeit. Am Ende stand seine vierte Goldmedaille bei Olympischen Spielen, was den Fahnenträger der Eröffnungsfeier zum erfolgreichsten Bobpiloten bei olympischen Spielen macht. Der achtmalige Weltmeister, sowohl im Zweier-als auch im Viererbob, kann seine erfolgreiche Karriere am 27.2.2010 mit der 5 Goldmedaille noch krönen. Dann findet nämlich das Finale im Viererbob statt, in dem er auch zum Favoritenkreis zählt. Es wird das letzte Rennen des Bobpiloten sein.</p>
<p style="text-align: left">Das Bode Miller keinen typischen Skifahrer darstellt ist schon lange bekannt. Wie er aber im vierten Anlauf endlich Olympiasieger wurde ist allerdings wirklich außergewöhnlich: Im September, als alle seiner Kollegen und Konkurrenten schon lange in der Vorbereitung für die neue Saison standen, baute Miller noch Wein an. Ihm selbst war wohl nicht so wirklich klar, ob er noch Lust am Skifahren hatte. Dann entschied er sich aber doch die Ski anzuschnallen. Mit dem 15 Platz im Gesamtweltcup und lediglich einem Sieg in der Superkombination in Wengen, war der Allrounder allerdings nicht als großer Favorit nach Vancouver gekommen. Allerdings fingen die Spiele denkbar gut für ihn an: Bronze in der Abfahrt und Silber im Super-G, denkbar knapp am ersten Gold vorbei. Gestern war es aber dann soweit: Olympiagold in der Kombination. Großer Favorit war hier Kostelic, der am Ende Zweiter wurde. Dritter wurde Silvan Zurbriggen. Svindal, der nach dem ersten Lauf noch geführt hatte schied nach einem Fahrfehler aus. Er hätte aber Miller wohl nicht mehr verdrängt, hatte aber noch Chancen aufs Podest zu fahren. Miller war ein super Slalom gelungen und so wurde der 4-fache Weltmeister nun endlich Olympiasieger und das völlig verdient.</p>
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		<title>Fischbacher überraschen Olympiasiegerin im Super-G &#8211; Ammann Doppelolympiasieger</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 13:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bigbtheking</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am gestrigen Tag konnte die deutsche Olympiamannschaft eine Silbermedaille im Langlauf holen. Tobi Angerer wurde Zweiter in der Doppel-Verfolgung. Besser machten es nur unsere Nachbarländer: Die Österreicherin Fischbacher gewann Olympia-Gold im Super G. Auch der Schweizer Ammann gewann Gold von der Großchance und darf sich nach seinem Titel von der  &#8220;kleinen&#8221; Schanze nun Doppelolympiasieger nennen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">Am gestrigen Tag konnte die deutsche Olympiamannschaft eine Silbermedaille im Langlauf holen. Tobi Angerer wurde Zweiter in der Doppel-Verfolgung. Besser machten es nur unsere Nachbarländer: Die Österreicherin Fischbacher gewann Olympia-Gold im Super G. Auch der Schweizer Ammann gewann Gold von der Großchance und darf sich nach seinem Titel von der  &#8220;kleinen&#8221; Schanze nun Doppelolympiasieger nennen.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 301px"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a9/Andrea_Fischbacher_Austrian_Championships_2009.jpg"><img class="    " title="Author: Christian Jansky" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a9/Andrea_Fischbacher_Austrian_Championships_2009.jpg" alt="Author: Christian Jansky" width="291" height="389" /></a><p class="wp-caption-text">Andrea Fischbacher- überraschende Olympiasiegerin</p></div>
<p><span id="more-158"></span></p>
<p>Andrea Fischbacher bekam ihr erster Paar Ski mit 4. Ein Jahr später fuhr sie schon erste Rennen. 10 Jahre später wurde sie in den Landeskader Salzburgs aufgenommen. 2004 gab es dann den ersten Titel: Juniorenweltmeisterin im Super-G. Dieser Erfolg brachte sie in der folgenden Saison direkt in den Weltcupkader der Österreicherinnen. Auf ihren ersten Erfolg im Weltcup musste sie aber noch etwas warten. 2008 stand sie dann erstmals ganz oben im Super-G. Ihr zweites Weltcuprennen konnte sie dann in der Abfahrt gewinnen, 1 Jahr später. Zugleich sicherte sie sich im Abfahrtsweltcup Platz 2. Bei der WM in Bormio konnte sie Bronze in ihrer Lieblingsdisziplin Super-G holen. Bei ihrer zweiten Olympiateilnahme verpasste die Großcousine von Hermann Maier das Stockerl denkbar knapp mit 0,03s. Doch dann kam der Super G: Als erste ins Rennen gegangen, legte Julia Mancuso einen nicht ganz fehlerfreien Lauf hin. Die Zeit wurde erst von Maria Riesch gebrochen. Zuvor waren allerdings auch mehrere Läuferinnen ausgeschieden. Erst Lizzy Görgl konnte Riesch vom Platz an der Sonne verdrängen. Doch auch ihre Freude hielt nicht lang: die hinter ihr gestartete Lindsey Vonn pulverisierte ihre Zeit postwendend. Viele dachten schon an den zweiten Olympiasieg der Amerikanerin. Doch dann kam der Auftritt von Andrea Fischbacher: Die Österreicherin meißelte eine Top-Zeit in den Berg und distanzierte Vonn um 0,74s. Diese Zeit konnte niemand mehr erreichen, auch Tina Maze aus Slowenien nicht, die 2 wurde. Überraschende, aber verdiente, Olympiasiegerin von Whistler Creek Side war damit Andrea Fischbacher.</p>
<p>Der Schweizer Simon Ammann tat es Andrea Fischbacher wenig später gleich. Der 172cm große Flieger und Weltmeister von 2007 zeigte wieder eine Glanzleistung. In beiden Durchgängen konnte er die Bestweite erzielen und wurde damit Doppelolympiasieger, nach seinem Triumph von der Normalschanze am vergangenen Samstag. Ammann ist damit der erste Sportler, der 4 Einzelmedaillen im Skispringen bei olympischen Spielen gewonnen hat.  Ammann war 2002 in Salt Lake City überraschend Doppelweltmeister geworden. Der diesjährige Erfolg war aber alles andere als überraschend, schon die ganze Saison über hatte Ammann seine Klasse unter Beweis gestellt und liegt derzeit in der Gesamtweltcupwertung auf Platz 1.</p>
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		<title>Magdalena Neuner und Tatjana Hüfner – Die Gold-Mädels vom 4. Wettkampftag</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 15:32:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Goldmedaillen Nummer 2 und 3 stehen für das deutsche Olympiateam nun zu Buche. Die Biathletin Magdalena Neuner und die Rennrodlerin Tatjana Hüfner sicherten sich die Titel in ihren jeweiligen Disziplinen. Fast wären es sogar 3 Goldmedaillen geworden, doch Eisschnellläuferin Jenny Wolf fehlten am Ende 0,05s und sie verfehlte denkbar knapp den Titel. Mit Natalie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Goldmedaillen Nummer 2 und 3 stehen für das deutsche Olympiateam nun zu Buche. Die Biathletin Magdalena Neuner und die Rennrodlerin Tatjana Hüfner sicherten sich die Titel in ihren jeweiligen Disziplinen. Fast wären es sogar 3 Goldmedaillen geworden, doch Eisschnellläuferin Jenny Wolf fehlten am Ende 0,05s und sie verfehlte denkbar knapp den Titel. Mit Natalie Geisenberger wurde der medaillenreiche Tag abgeschlossen; Sie gewann Bronze im Rennrodeln. <br />
Mehr über die Karriere unserer 2 Goldmädels erfahrt Ihr hier:<span id="more-151"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline">Tatjana Hüfner:</span></p>
<p>Die Brandenburgerin Hüfner startete ihre Karriere schon in frühster Kindheit: Mit 9 kam sie zum Rennrodeln. Erste Erfolge stellten sich ein und so wechselte sie schließlich 1997 in die Sportschule Oberwiesenthal, um nochmals einen Sprung nach vorne zu machen. Ihre erfolgreiche Zeit bei den Junioren war 2003 beendet, als sie Teil des Rennrodelteams der Damen wurde. 2006 nahm sie an ihren ersten olympischen Winterspielen teil und konnte direkt die Bronzemedaille gewinnen. Die Studentin der Psychologie wurde 2007 und 2008 Weltmeisterin und holte sich 3 Mal den Gesamtweltcup, von 2008 bis 2010. Dann kam der 16. Februar 2010: Hüfner holt sich nach vier Läufen den Olympiatitel bei den Rennrodlerinnen. Dieser Titel kommt keineswegs unerwartet, schließlich dominieren die deutschen Frauen den Weltcup seit Jahren. Nach dem ersten Lauf lag Hüfner aber noch hinter der Österreicherin zurück, konnte das im 2. Lauf aber korrigieren. Mit ihrem Olympiasieg fehlt dem deutschen Rennrodelteam nur noch der Sieg im Doppelsitzer der Männer zur optimalen Ausbeute von 3 Goldmedaillen in 3 Rennen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Magdalena Neuner:</span></p>
<p>Kurz nach 20.00 Uhr deutscher Zeit war es dann endlich soweit: Magdalena Neuner gewinnt bei ihren ersten olympischen Spielen Gold in der Verfolgung. Vor den Spielen hatte sie sich nicht durch das ein oder andere schlechtere Weltcupergebnis beirren lassen; Ihr Ziel war klar: Olympiasiegerin. Das hatte sie auch immer wieder offen formuliert. Nach dem Sprint und dem Gewinn der Silbermedaille hatten viele gedacht, dass sie enttäuscht sein könnte. Allerdings war ihre Freude über Silber riesengroß, obwohl sie Gold nur um 1,3 Sekunden verpasst hatte. Ihr war bewusst, dass ihre Chancen im Verfolgungsrennen noch größer sein würden Gold zu gewinnen.</p>
<p>Zum Rennverlauf: Sprint Siegerin Kuzmina und Neuner wechselten sich in der Führungsarbeit ab, beide absolvierten das erste Schießen fehlerfrei und kamen gemeinsam zum 2. liegenden Anschlag. Kuzmina handelte sich eine Strafrunde ein, Neuner blieb davon verschont. Bei der dritten Schießeinlage erwischte es die Garmisch-Partenkirchnerin dann auch. Als sie dann aber die Strafrunde verlies, kam ihr die Slowakin entgegen, die ebenfalls einen Fehler geschossen hatte; an Vorsprung hatte die Deutsche also nichts eingebüßt. Beim letzten Schießen leistete sich Neuner dann im letzten Schuss einen Fehler, Kuzmina blieb fehlerfrei. Mit 6s Vorsprung ging Neuner in die Loipe, konnte diesen Vorsprung gar noch ausbauen und wurde souverän Olympiasiegerin.</p>
<p>Ihre Karriere begann „Lena“ Neuner im Alter von 9 Jahren. Nach mehreren Weltmeistertiteln und Erfolgen im Junioren-Weltcup debütierte sie 2006 im Weltcup.  Zunächst nicht sonderlich erfolgreich, dann allerdings mit ersten Top Ten Platzierungen. Im folgenden Jahr nahm sie erstmals an den Weltmeisterschaften der Seniorinnen teil, nun als fester Teil der deutschen Weltcupmannschaft. Gleich im ersten Rennen konnte sie sich den Weltmeistertitel sichern. Es folgten zwei weitere Titel in der Verfolgung und in der Staffel . Damit war sie die jüngste Dreifachweltmeisterin aller Zeiten. In der folgenden Saison ist die Zollhauptwachmeisterin dann endgültig in der Weltspitze angekommen. Sie dominierte den Gesamtweltcup, den sie am Ende auch verdient gewann. Auch ihre Ergebnisse bei der WM konnte Sie bestätigen und holte wiederrum 3 Titel. In den nächsten beiden Saisons kam sie krankheitsbedingt nicht richtig in Fahrt; Sie hatte mit lästigen Erkältungen in der Vorbereitung zu kämpfen. 2009 bei den Weltmeisterschaften konnte sie nur eine Medaille holen, Silber in der Staffel. Den ersten Weltcup der Saison 2009/2010 musste sie ebenfalls wegen einer Erkrankung auslassen, kämpfte sich aber zurück in die Weltspitze um kurz vor den Spielen ihren ersten Weltcupsieg der Saison zu feiern.</p>
<p>Die Stärke von Magdalena Neuner ist vor allem ihre Laufleistung, mit der sie im Vergleich zur Konkurrenz so manchen Schießfehler wettmachen kann. In ihrer bisherigen Karriere konnte sie 25 Weltcupsiege feiern, was sie schon jetzt zu einer der besten deutschen Biathletinnen macht.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Felix Loch &#8211; Erster Goldmedaillengewinner für das deutsche Team in Vancouver</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 18:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bigbtheking</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das die Rodler eine Medaille holen würden war relativ klar. Das es Gold und Silber werden würde ist eine echte Überraschung. Felix Loch wird mit 20 Jahren jüngster Rodel Olympiasieger, vor seinem Teamkollegen David Möller. Mehr über den Werdegang des jungen Rodlers erfahrt Ihr hier: Felix Loch ist Jahrgang 89. Das und die Tatsache, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das die Rodler eine Medaille holen würden war relativ klar. Das es Gold und Silber werden würde ist eine echte Überraschung. Felix Loch wird mit 20 Jahren jüngster Rodel Olympiasieger, vor seinem Teamkollegen David Möller. Mehr über den Werdegang des jungen Rodlers erfahrt Ihr hier:<img class="aligncenter" title="Felix Loch, Author: Hagen Frey, modified by Sir James" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/74/Rodel-WM2008-Herren-Sieger_Felix_Loch.jpg" alt="" width="278" height="447" /><span id="more-150"></span></p>
<p>Felix Loch ist Jahrgang 89. Das und die Tatsache, dass er in allen 4 Läufen des olympischen Rodelwettbewerbs die schnellste Zeit in die Bahn legte machen Ihn zum jüngsten Rodel Olympiasieger aller Zeiten. Teamkollege Möller sowie die Favoriten Zöggeler und Demtschenko verwies er auf die Plätze. Angefangen hat alles mit dem Tod des georgischen Rodlers. Dadurch wurde der Herrenstart um ca. 176m nach unten auf den Frauenstart verlegt. Dieser ist viel flacher, die Sportler erreichen nicht die hohen Geschwindigkeiten, in denen es erst richtig gefährlich wird. Vorteile liegen dann aber natürlich bei den besseren Startern. Zöggeler und Demtschenko wehrten sich vehement gegen diese Verlegung, wohlwissend, dass sie dadurch ihren Massenvorteil gegenüber den gut startenden Deutschen verlieren würden. Das Endergebnis ist bekannt: Den Triumph des Doppelweltmeisters Loch schmälert auch die Verlegung des Starts nicht. Wer alle 4 Läufe dominiert und dann mit riesigem Vorsprung gewinnt, ist verdient Olympiasieger.</p>
<p>Der für den Rodelclub Berchtesgaden startende Sohn des deutschen Nationaltrainers war schon früh in der Jugend erfolgsverwöhnt: Als B- und A-Jugendlicher holte er bereits die nationalen Meistertitel. Im junioren Weltcup 2005/2006 konnte er gar den Gesamtweltcupsieg erringen. Seine Leistung im Juniorenbereich krönte er mit der Juniorenweltmeisterschaft. In der folgenden Saison gehörte Loch dann zum erweiterten Weltcupteam, von dem Karriereende Dennis Gepperts profitierend. Ein 10., 6., 9. und 7. Platz im Weltcup, sowie der erneute Gewinn der Juniorenweltmeisterschaft eröffneten ihm den Weg zu seiner ersten Teilnahme bei einer Senioren Weltmeisterschaft, bei der er guter 9. wurde.</p>
<p>Die nächste Weltcupsaison verlief noch positiver als seine erste. Wiederrum konnte er sich für die WM qualifizieren. Als jüngster Weltmeister ging er dort in die Geschichte ein. Bei der Em im gleichen Jahr konnte er nur 6. werden und auch bei der Junioren-WM wurde er „nur“ 2..</p>
<p>2009 in Lake Placid, bei der nächsten Rodel-WM, konnte er seinen Titel verteidigen, dies war zuvor nur Armin Zöggeler und seinem Lehrmeister, Georg Hackl, gelungen. Dieser lobte ihn nach dem Gewinn der Olympiamedaille gleich in den Rodel-Olymp.</p>
<p>Loch, 2008 auch deutscher Meister geworden, konnte bisher erst ein Weltcuprennen für sich entscheiden, den diesjährigen Weltcup beendete er als Gesamtvierter.</p>
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