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	<title>Sport Guide &#187; Deutsche</title>
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	<description>Alles über Fußball, NBA und weitere Sportarten</description>
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		<title>Nystad und Sachenbacher holen Gold im Teamsprint – 2 Mal Silber für Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 12:55:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Claudia Nystad und Evi Sachenbacher-Stehle haben sich etwas überraschend den Olympiasieg im Teamsprint gesichert. Wenig später hätten es ihnen die Männer fast gleich getan: Axel Teichmann und Tim Tscharnke holten Silber knapp hinter Norwegen. Auch die DSV-Adler hatten Grund zur Freude: Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ holten sie Silber im Teamspringen. Kurz vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Claudia Nystad und Evi Sachenbacher-Stehle haben sich etwas überraschend den Olympiasieg im Teamsprint gesichert. Wenig später hätten es ihnen die Männer fast gleich getan: Axel Teichmann und Tim Tscharnke holten Silber knapp hinter Norwegen. Auch die DSV-Adler hatten Grund zur Freude: Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ holten sie Silber im Teamspringen.<span id="more-163"></span></p>
<p>Kurz vor 22.30 deutscher Zeit war es soweit. Die viel gescholtenen Langläufer holen ihre zweite Medaille: Gold. Tags zuvor hatte Tobias Angerer den Bann gebrochen und Silber gewonnen. Im Teamsprint der Damen nun also zum zweiten Mal Edelmetall und dazu auch noch Gold. Etwas überraschend holte das Team Nystad/Sachenbacher-Stehle diesen Titel, knapp vor Schweden und Russland. Ihre Taktik war damit voll und ganz aufgegangen: Sachenbacher sollte der Konkurrenz alles abverlangen und wenn möglich einen Vorsprung erarbeiten. Nystad sollte sich aus allem heraushalten und eher taktisch Laufen. Am Ende ließen sich beide die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und gewannen, auch dank der gelungenen Wechsel. Im Halbfinale hatten sie noch einige Strauchler, was sie dann im Finale abstellen konnten.</p>
<p>Etwa eine halbe Stunde später waren die Männer an der Reihe. Der erfahrene und gerade erst wiedergenesehne Teichmann und der junge Tscharnke bildeten das deutsche Team. Beide zeigten ein starkes Rennen. Tscharnke konnte gar auf seiner letzten Runde ca.4s Vorsprung herauslaufen. Teichmann konnte diesen Vorsprung bis kurz vor dem Ziel halten, dann flog aber der starke Norweger an ihm vorbei. Den im Sprint höher eingeschätzten Russen konnte er jedoch hinter sich lassen. Am Ende jubelten dann beide über Silber.</p>
<p>Die Medaille hatte für die deutschen Skispringer die gleiche Farbe. Sie gewannen hinter den bärenstarken Österreichern Silber, noch vor Norwegen und Finnland. Das Quartett Neumayer, Schmidt, Uhrmann und Neuling Wank zeigten im ersten Durchgang souveräne Sprünge und erarbeitete sich einen Punktevorsprung auf die Konkurrenz. Im zweiten Durchgang verlor insbesondere Martin Schmidt einige Meter auf die Konkurrenz; Deutschland behielt aber die Führung. Vor dem letzten Sprung der Norweger gab es wegen auffrischender Winde nochmal einige Unterbrechungen. Ein Nervenkrimi entbrannte. Dann ging der Norweger Jacobsen vom Backen: 140,5m. Ein großer Satz. Dann kam Michael Uhrmann und konterte diese hervorragende Weite mit einem Sprung auf 140m. Deutschland blieb damit vor Norwegen auf dem 2. Platz.</p>
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		<title>Neuner und Lange holen die Goldmedaillen Nr. 5 und 6 – auch Miller mit Olympiasieg</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 12:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bigbtheking</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern war ein guter Tag für die deutschen Athleten: Gleich 4 Medaillen gab es, davon 2 Mal Gold. Den Anfang des Medaillenregens machten die Biathletinnen: Neuner holte Gold, Hauswald Bronze. Einige Stunden später machten es die deutschen Bobfahrer noch etwas besser: Gold für Lange, Silber für Florschütz. Auch Bode Miller konnte sich bei seiner vierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: left">Gestern war ein guter Tag für die deutschen Athleten: Gleich 4 Medaillen gab es, davon 2 Mal Gold. Den Anfang des Medaillenregens machten die Biathletinnen: Neuner holte Gold, Hauswald Bronze. Einige Stunden später machten es die deutschen Bobfahrer noch etwas besser: Gold für Lange, Silber für Florschütz. Auch Bode Miller konnte sich bei seiner vierten Olympiateilnahme endlich Gold umhängen lassen. Der US-Amerikaner gewann die Superkombination.</div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 323px"><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ea/Neuner-_Trondheim09_-1_%28cropped%29.jpg"><img title="Author: Ragnar Singsaas" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ea/Neuner-_Trondheim09_-1_%28cropped%29.jpg" alt="" width="313" height="325" /></a><p class="wp-caption-text">Magdalena Neuner</p></div>
<p style="text-align: left"> <span id="more-160"></span>Um 22 Uhr deutscher Zeit war es soweit: Der Massenstart der Frauen im Biathlon stand auf dem Programm. Mit von der Partie waren vier deutsche Athletinnen. Magdalena Neuner hatte die besten Aussichten abermals Gold zu gewinnen. Aber der Reihe nach: Zum ersten Schießen kamen alle Läuferinnen noch zusammen. Neuner leistete sich einen Fehler, Hauswald blieb fehlerlos und kam mit den ersten zum zweiten Schießen. Auch dort gab sie sich keine Blöße und blieb fehlerfrei. Magdalena Neuner konnte ein wenig aufholen und landete 5 Treffer. Auf der Strecke kämpfte sie sich noch etwas näher an ihre nun führende Teamkollegin heran. Beim dritten Schießen erwischte es dann auch Simone Hauswald: 2 Fehler. Das schien schon das Ende ihrer Medaillenhoffnungen. Auch Neuner blieb nicht fehlerfrei und beide begaben sich auf die Verfolgung der nun führenden Russin Medwedzewa. Diese kam als erste zum vierten Schießen. Dort ließ sie sich aber zu viel Zeit und wurde von ihrer fehlerfrei gebliebenen Teamkollegin Saizewa überholt. Auch Hauswald und Neuner landeten alle Treffer sicher ins Ziel und so gingen sie mit ca. 7s Rückstand auf die Strecke. 2,5km waren noch verblieben, um den Rückstand aufzuholen. Aber Neuner, in deren Schlepptau sich Hauswald befand, brauchte keinen Kilometer um die Russin einzuholen. Neuner zog vorbei und setzte sich sofort ab. Hauswald tat es ihr wenig später gleich. Die Russin blieb aber an der Deutschen dran, Magdalena Neuner konnten sie aber nicht mehr einholen. Kurz vor dem Ziel attackierte die Russin nochmal: Hauswald konnte der Attacke der Russin nichts mehr entgegensetzen und holte Bronze. Traurig war sie über diese Medaille aber keineswegs. Andrea Henkel wurde nach starker Leistung Neunte, Kati Wilhelm, die beim dritten Schießen drei Mal in die Strafrunde musste landete abgeschlagen im hinteren Feld. Dennoch ist das deutsche Team für das abschließende Staffelrennen gut gewappnet. Allerdings hat Magdalena Neuner überraschend ihren Verzicht, zugunsten von Andrea Beck, erklärt.</p>
<p style="text-align: left">Der Wettkampf der Zweierbobfahrer bot weniger Spannung: In jedem Lauf führte ein Deutscher. Zunächst war das Thomas Florschütz, der im ersten Lauf die Bestzeit markierte. Dann kam aber die Zeit des Andre Lange: In den verbliebenen 3 Wertungsläufen fuhr er 3 Mal Bestzeit. Am Ende stand seine vierte Goldmedaille bei Olympischen Spielen, was den Fahnenträger der Eröffnungsfeier zum erfolgreichsten Bobpiloten bei olympischen Spielen macht. Der achtmalige Weltmeister, sowohl im Zweier-als auch im Viererbob, kann seine erfolgreiche Karriere am 27.2.2010 mit der 5 Goldmedaille noch krönen. Dann findet nämlich das Finale im Viererbob statt, in dem er auch zum Favoritenkreis zählt. Es wird das letzte Rennen des Bobpiloten sein.</p>
<p style="text-align: left">Das Bode Miller keinen typischen Skifahrer darstellt ist schon lange bekannt. Wie er aber im vierten Anlauf endlich Olympiasieger wurde ist allerdings wirklich außergewöhnlich: Im September, als alle seiner Kollegen und Konkurrenten schon lange in der Vorbereitung für die neue Saison standen, baute Miller noch Wein an. Ihm selbst war wohl nicht so wirklich klar, ob er noch Lust am Skifahren hatte. Dann entschied er sich aber doch die Ski anzuschnallen. Mit dem 15 Platz im Gesamtweltcup und lediglich einem Sieg in der Superkombination in Wengen, war der Allrounder allerdings nicht als großer Favorit nach Vancouver gekommen. Allerdings fingen die Spiele denkbar gut für ihn an: Bronze in der Abfahrt und Silber im Super-G, denkbar knapp am ersten Gold vorbei. Gestern war es aber dann soweit: Olympiagold in der Kombination. Großer Favorit war hier Kostelic, der am Ende Zweiter wurde. Dritter wurde Silvan Zurbriggen. Svindal, der nach dem ersten Lauf noch geführt hatte schied nach einem Fahrfehler aus. Er hätte aber Miller wohl nicht mehr verdrängt, hatte aber noch Chancen aufs Podest zu fahren. Miller war ein super Slalom gelungen und so wurde der 4-fache Weltmeister nun endlich Olympiasieger und das völlig verdient.</p>
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		<title>Riesch`s erster Streich-Gold in der Super-Kombi</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 13:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bigbtheking</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich hat Maria Riesch ihre Medaille. Gold ist es geworden. Damit löst sie Hilde Gerg als letzte Olympiasiegerin im alpinen Bereich  nach 12 Jahren ab. Silber geht an die rechtzeitig vor Olympia wiedererstarkte Julia Mancuso vor Anja Paerson aus Schweden, die nach ihrem schweren Sturz am Vortag großen Kampfgeist gezeigt hat. Mehr über das Ergebnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich hat Maria Riesch ihre Medaille. Gold ist es geworden. Damit löst sie Hilde Gerg als letzte Olympiasiegerin im alpinen Bereich  nach 12 Jahren ab. Silber geht an die rechtzeitig vor Olympia wiedererstarkte Julia Mancuso vor Anja Paerson aus Schweden, die nach ihrem schweren Sturz am Vortag großen Kampfgeist gezeigt hat. Mehr über das Ergebnis der Superkombination und die bisherige Karriere von Maria Riesch erfahrt Ihr hier:</p>
<p style="text-align: center"><img class="aligncenter" title="Bereitgestellt von Dr. Hans Höser" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8e/Maria_Riesch_2948498129.JPG" alt="Bereitgestellt von Dr. Hans Höser" width="226" height="340" /><span id="more-152"></span></p>
<p>Nach dem ersten Lauf, der Abfahrt der Superkombination, lag Riesch aussichtsreich auf Platz 2, mit 0,33s Rückstand. Erste war Dauerrivalin und beste Freundin Lindsey Vonn. Aber der Reihe nach: Riesch begeht im oberen Teil der Strecke einen Fahrfehler, wird ausgehoben und muss einen riesen Bogen fahren, damit sie noch auf der Strecke bleibt. Konkurrentin Vonn bleibt fehlerlos. Dann einige Stunden später der Slalom. Maria Riesch wirkt nervös und angespannt ob der hohen Erwartungen an sie. Eine Fahrerin nach der anderen fährt hinunter ins Ziel, bis Anja Paerson an der Reihe ist. Einige Zuschauer fragen sich verwundert, was die Schwedin schon wieder im Starthaus macht. Tags zuvor war sie auf der Spezialabfahrt schwer gestürzt. Sie fährt unter Schmerzen aber mit viel Wut im Bauch. Genau das sieht man ihrer Fahrt an. Energisch prescht sie durch den Stangenwald, am Ende Bestzeit. Es folgen weitere Fahrerinen. Paerson macht Platz für Platz gut und rutscht Position für Position nach oben. Dann die Drittplazierte nach der Abfahrt, Julia Mancuso. Ihr ist die Lockerheit anzusehen. Etwas hackelig bringt sie den Slalom hinter sich, im Ziel ist es dennoch Platz 1. Dann ist die Deutsche oben im Starthaus; sie ist augenscheinlich nicht so locker wie ihre amerikanische Kollegin. Sie startet; ihre Fahrt sieht verhalten und langsam aus; sie schleicht förmlich den Berg hinunter. Erste Zwischenzeit: Vorsprung ausgebaut! Ihre Fahrt sieht immer noch nicht schneller aus. Zweite Zwischenzeit: Deutliche Bestzeit! Die letzten Tore meistert sie und ist mit einer Top-Zeit Erste und oben steht nur noch ihre Freundin, ausgestattet mit 0,33s Vorsprung. Auch die Amerikanerin wirkt locker; sie hat ja auch schon Gold geholt. Dann geht’s los: aggressiv fährt Vonn bis zur Zwischenzeit. Ihr Vorsprung schmilzt auf 0,07s. Und in den folgenden Abschnitten ist Riesch weltklasse gefahren. Kurz nach der Zwischenzeit fädelt Vonn aber ein, verliert einen Ski. Aus der Traum von der zweiten Medaille. Dafür riesen Jubel im Ziel: Maria Riesch ist die erste Olympiasiegerin seit Hilde Gerg 1998! Auch Anja Paerson, die hervorragende Dritte wird gebührt aller Respekt. Sie hat sich mit Schmerzen den Berg herunter gequält und am Ende völlig zu Recht Bronze gewonnen. Nun da der Druck der Medaille von Maria Riesch abgefallen ist, kann sie befreit in die nächsten Rennen gehen, in denen sie natürlich noch zum Favoritenkreis zählt.</p>
<p>Riesch ist Jahrgang 84, fährt seit 23 Jahren Ski. Früh nahm sie an Kinderrennen und Schülermeisterschaften teil. Bei einer dieser Schülermeisterschaften wurden DSV-Trainer auf sie aufmerksam und sie wurde in den Verbandskader aufgenommen. 2000 dann gab sie ihr Weltcupdebüt, gefolgt von 2 Medaillen bei den Juniorenweltmeisterschaften und 2 DM-Titeln.  Ein Jahr später standen abermals 2 Triumpfe zu Buche, sowohl bei der Junioren-WM als auch bei den deutschen Meisterschaften. 2002 wurde sie gesamt 14. Im Abfahrtsweltcup; auch in diesem Jahr 2 Medaillen bei der Junioren-WM.</p>
<p>Die folgende Saison wurde ihre bis dahin erfolgreichste: Endlich in der Weltspitze angekommen wurde sie Gesamtweltcup Dritte. Siege in Slalom, Super-G und Abfahrt standen auf der Haben-Seite. Zudem wurde Sie Doppelweltmeisterin, allerdings immer noch im Juniorenbereich.</p>
<p>Danach kam eine Zeit des Leidens, geprägt von viele Verletzungen, unter anderen ein Kreuzbandriss, der sie Olympia 2006 in Turin verpassen lies. Ihr Comeback zur Saison 2006/07 verlief verheißungsvoll: erste Abfahrt, erster Sieg. Weitere Erfolge blieben aus und sie wurde Gesamtweltcup 14.  2008 ging es wieder bergauf: Gesamtweltcup 3. und 1. der Disziplinenwertung  in Super-G und der Kombination. Dazu noch zwei Weltcupsiege. 2009 gewann sie Slalom-Gold bei der WM, gewann die Disziplinenwertung im Slalom und holte 4 Weltcupsiege.</p>
<p>Zurzeit liegt sie auf Platz 2 im Gesamtweltcup und hat Platz 1 im Slalom inne. 2 Saisonsiege stehen zu Buche, zu denen sich nun der Olympiasieg dazugesellt.</p>
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		<title>Magdalena Neuner und Tatjana Hüfner – Die Gold-Mädels vom 4. Wettkampftag</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 15:32:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Goldmedaillen Nummer 2 und 3 stehen für das deutsche Olympiateam nun zu Buche. Die Biathletin Magdalena Neuner und die Rennrodlerin Tatjana Hüfner sicherten sich die Titel in ihren jeweiligen Disziplinen. Fast wären es sogar 3 Goldmedaillen geworden, doch Eisschnellläuferin Jenny Wolf fehlten am Ende 0,05s und sie verfehlte denkbar knapp den Titel. Mit Natalie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Goldmedaillen Nummer 2 und 3 stehen für das deutsche Olympiateam nun zu Buche. Die Biathletin Magdalena Neuner und die Rennrodlerin Tatjana Hüfner sicherten sich die Titel in ihren jeweiligen Disziplinen. Fast wären es sogar 3 Goldmedaillen geworden, doch Eisschnellläuferin Jenny Wolf fehlten am Ende 0,05s und sie verfehlte denkbar knapp den Titel. Mit Natalie Geisenberger wurde der medaillenreiche Tag abgeschlossen; Sie gewann Bronze im Rennrodeln. <br />
Mehr über die Karriere unserer 2 Goldmädels erfahrt Ihr hier:<span id="more-151"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline">Tatjana Hüfner:</span></p>
<p>Die Brandenburgerin Hüfner startete ihre Karriere schon in frühster Kindheit: Mit 9 kam sie zum Rennrodeln. Erste Erfolge stellten sich ein und so wechselte sie schließlich 1997 in die Sportschule Oberwiesenthal, um nochmals einen Sprung nach vorne zu machen. Ihre erfolgreiche Zeit bei den Junioren war 2003 beendet, als sie Teil des Rennrodelteams der Damen wurde. 2006 nahm sie an ihren ersten olympischen Winterspielen teil und konnte direkt die Bronzemedaille gewinnen. Die Studentin der Psychologie wurde 2007 und 2008 Weltmeisterin und holte sich 3 Mal den Gesamtweltcup, von 2008 bis 2010. Dann kam der 16. Februar 2010: Hüfner holt sich nach vier Läufen den Olympiatitel bei den Rennrodlerinnen. Dieser Titel kommt keineswegs unerwartet, schließlich dominieren die deutschen Frauen den Weltcup seit Jahren. Nach dem ersten Lauf lag Hüfner aber noch hinter der Österreicherin zurück, konnte das im 2. Lauf aber korrigieren. Mit ihrem Olympiasieg fehlt dem deutschen Rennrodelteam nur noch der Sieg im Doppelsitzer der Männer zur optimalen Ausbeute von 3 Goldmedaillen in 3 Rennen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Magdalena Neuner:</span></p>
<p>Kurz nach 20.00 Uhr deutscher Zeit war es dann endlich soweit: Magdalena Neuner gewinnt bei ihren ersten olympischen Spielen Gold in der Verfolgung. Vor den Spielen hatte sie sich nicht durch das ein oder andere schlechtere Weltcupergebnis beirren lassen; Ihr Ziel war klar: Olympiasiegerin. Das hatte sie auch immer wieder offen formuliert. Nach dem Sprint und dem Gewinn der Silbermedaille hatten viele gedacht, dass sie enttäuscht sein könnte. Allerdings war ihre Freude über Silber riesengroß, obwohl sie Gold nur um 1,3 Sekunden verpasst hatte. Ihr war bewusst, dass ihre Chancen im Verfolgungsrennen noch größer sein würden Gold zu gewinnen.</p>
<p>Zum Rennverlauf: Sprint Siegerin Kuzmina und Neuner wechselten sich in der Führungsarbeit ab, beide absolvierten das erste Schießen fehlerfrei und kamen gemeinsam zum 2. liegenden Anschlag. Kuzmina handelte sich eine Strafrunde ein, Neuner blieb davon verschont. Bei der dritten Schießeinlage erwischte es die Garmisch-Partenkirchnerin dann auch. Als sie dann aber die Strafrunde verlies, kam ihr die Slowakin entgegen, die ebenfalls einen Fehler geschossen hatte; an Vorsprung hatte die Deutsche also nichts eingebüßt. Beim letzten Schießen leistete sich Neuner dann im letzten Schuss einen Fehler, Kuzmina blieb fehlerfrei. Mit 6s Vorsprung ging Neuner in die Loipe, konnte diesen Vorsprung gar noch ausbauen und wurde souverän Olympiasiegerin.</p>
<p>Ihre Karriere begann „Lena“ Neuner im Alter von 9 Jahren. Nach mehreren Weltmeistertiteln und Erfolgen im Junioren-Weltcup debütierte sie 2006 im Weltcup.  Zunächst nicht sonderlich erfolgreich, dann allerdings mit ersten Top Ten Platzierungen. Im folgenden Jahr nahm sie erstmals an den Weltmeisterschaften der Seniorinnen teil, nun als fester Teil der deutschen Weltcupmannschaft. Gleich im ersten Rennen konnte sie sich den Weltmeistertitel sichern. Es folgten zwei weitere Titel in der Verfolgung und in der Staffel . Damit war sie die jüngste Dreifachweltmeisterin aller Zeiten. In der folgenden Saison ist die Zollhauptwachmeisterin dann endgültig in der Weltspitze angekommen. Sie dominierte den Gesamtweltcup, den sie am Ende auch verdient gewann. Auch ihre Ergebnisse bei der WM konnte Sie bestätigen und holte wiederrum 3 Titel. In den nächsten beiden Saisons kam sie krankheitsbedingt nicht richtig in Fahrt; Sie hatte mit lästigen Erkältungen in der Vorbereitung zu kämpfen. 2009 bei den Weltmeisterschaften konnte sie nur eine Medaille holen, Silber in der Staffel. Den ersten Weltcup der Saison 2009/2010 musste sie ebenfalls wegen einer Erkrankung auslassen, kämpfte sich aber zurück in die Weltspitze um kurz vor den Spielen ihren ersten Weltcupsieg der Saison zu feiern.</p>
<p>Die Stärke von Magdalena Neuner ist vor allem ihre Laufleistung, mit der sie im Vergleich zur Konkurrenz so manchen Schießfehler wettmachen kann. In ihrer bisherigen Karriere konnte sie 25 Weltcupsiege feiern, was sie schon jetzt zu einer der besten deutschen Biathletinnen macht.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Medaillenchancen der Deutschen in Vancouver</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 13:26:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Von 12. bis 28 Februar finden die diesjährigen Olympischen WInterspiele in Vancouver, Kanada statt.  Das deutsche Aufgebot umfasst 153 Athleten, die in allen 15 Disziplinen an den Start gehen werden. Dabei haben die Männer mit 95 Teilnehmern einen leichten Vorteil gegenüber den Frauen, mit 58 Teilnehmerinnen. Bei den letzten olympischen Winterspielen 2006 in Turin konnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von 12. bis 28 Februar finden die diesjährigen Olympischen WInterspiele in Vancouver, Kanada statt.  Das deutsche Aufgebot umfasst 153 Athleten, die in allen 15 Disziplinen an den Start gehen werden. Dabei haben die Männer mit 95 Teilnehmern einen leichten Vorteil gegenüber den Frauen, mit 58 Teilnehmerinnen. Bei den letzten olympischen Winterspielen 2006 in Turin konnten deutsche Teilnehmer die meisten Medaillen erringen, 29 an der Zahl. Wir beleuchten die einzelnen Disziplinen, bzw. wie dort die Medaillenchancen der Deutschen sind.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 387px"><img title="Maria Riesch" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8e/Maria_Riesch_2948498129.JPG" alt="Medaillenhoffnung in Vancouver - Maria Riesch" width="377" height="567" /><p class="wp-caption-text">Medaillenhoffnung in Vancouver - Maria Riesch</p></div>
<p><span id="more-134"></span><strong></strong></p>
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<li><strong>Biathlon:</strong> Sowohl bei den Männern und den Frauen haben deutsche Athleten die Chance auf Gold oder zumindest eine Medaille. 2006 konnten die Männer hier in allen Wettbewerben Medaillen erringen, darunter 4Mal Gold. Ganz so erfolgreich wird es dieses Jahr sicher nicht werden. Die Staffel, Michael Greis, Andi Birnbacher und Arndt Pfeiffer sind hier wohl die Athleten die um Medaillen mitreden können. 2006 waren die Frauen nicht ganz so erfolgreich wie ihre männliche Kollegen, das könnte sich aber diese Jahr ändern: Simone Hausswald, Magdalena Neuner, Andrea Henkel und Kathi Wilhelm haben sehr gute Chancen die ein oder andere Madaille zu holen.</li>
<li><strong>Bob:</strong> Traditionell sind deutsche Starter hier gut für eine Medaille. 2006 wurden alle 3 Titel geholt, dies sollte diese Jahr ebenfalls möglich sein. Die Bobs von Andre Lange und Sandra Kiriasis zählen zu den Top Favoriten.</li>
<li><strong>Curling:</strong> Hier haben die deutschen eher Aussenseiterchancen. Verläuft der Wettkampf normal sollten andere Nationen den Titel unter sich ausmachen.</li>
<li><strong>Eishockey:</strong> Auch hier haben die Deutschen allenfalls Aussenseiter Chancen. Das Eishockey Turnier machen die Nord-Amerikaner, Russen und Skandinavier normalerweise unter sich aus.</li>
<li><strong>Eiskunstlauf:</strong> Auch nicht gerade eine Vorzeigesportart der Deutschen in den letzten Jahren. Aber im Paarlauf haben Savchenko/Szolkowy gute Chancen. Auch Stefan Lindemanndarf sich Hoffnungen machen.</li>
<li><strong>Eisschnellauf:</strong> Hier liegt das Augenmerk auf den deutschen Frauen. Nach dem Doping-Skandal um Claudia Pechstein, darf diese nicht an Olympia teilnehmen. Anni Friesinger und vorallem Jenny Wolf zählen zu Medaillenanwäerterinnen. Bei den Männern ist wohl nicht mit einer Medaille zu rechnen.</li>
<li><strong>Freestyle Skiing:</strong> Hier sind deutsche Athleten lediglich im Skicross vorhanden. Die Disziplin ist neu bei olympischen Spielen. Vorallem ist sie unberechenbar, somit fast gleiche Chancen für alle. Bei den Männern muss Simon Stickl erwähnt werden, der jüngst einen Weltcup gewann. Auch er hat Chancen auf eine Medaille</li>
<li><strong>Nordische Kombination:</strong> Nachdem er völlig ausser Form ist hat Ronny Ackermann auf Olympia verzichtet. Allerdings hat der DSV noch andere Eisen im Feuer: Kircheisen, Frenzel, Hettich und Edelmann haben an einem guten Tag die Chance aufs Stockerl zu klettern.</li>
<li><strong>Rennrodeln:</strong> Die Siegesserie der deutschen Frauen sollte bei Olympia anhalten, möglicherweise können auch die Plätze 1-3 errungen werden. Bei den Männern ist die Dominaz nicht mehr ganz so gross, nach dem Abtritt vom Hackl Schorsch, wobei dieser 2006 enttäuschte. Loch und Möller haben aber gute CHancen aufs Treppchen. Auch im Doppelsitzer dürfen sich Leitner/Resch und Florschütz/Wustlich berechtigte Hoffnungen machen.</li>
<li><strong>Shorttrack:</strong> Diese Sportart wird von den Asiaten dominiert. ABer auch hier ist alles möglich und Stürtze können das Feld durcheinanderwirbeln. Dennoch sind deutsche Starter hier wohl chancenlos.</li>
<li><strong>Skeleton:</strong> Hier haben deutsche Starter zur Weltspitze aufgeschlossen, sie aber noch nicht endgültig erreicht.  Dennoch dürfen sich alle deutschen Starter berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen.</li>
<li><strong>Ski Alpin:</strong> Vorzeigeathleten sind hier Maria Riesch und Felix Neureuther. Riesch sollte mindestens eine Medaille holen, allerdings scheint die Disziplin anch ihrem jüngsten Erfolg in der Abfahrt völlig offen. Lindsay Vonn sollte auch hier ihre härteste Konkurrentin sein. Aber auch die anderen deutschen Starterinnen dürfen sich Chancen ausrechnen. Sie müssen sich nicht vor Maria Riesch verstecken. bei den Männern ist allein Felix Neureuther zu nennen. Nach seinem ersten Weltcupsieg in Kitzbühl zählt nun auch er zu den Favoriten, jedoch kann es im Slalom auch schnell vorbei sein. Läuft alles gut darf auch er sich über ein Stockerl freuen.</li>
<li><strong>Skilanglauf: </strong>In dieser Disziplin läuft es diese Jahr nicht richtig rund für die DSV-Sportler. Vorallem die Damen hinken hinter den Erwartungen zurück. Bei den Männern sieht es ein wenig besser aus: Axel Teichmann und Tobi Angerer konnten hier schon Podestplätze ergattern. Das macht sie leider aber nicht zu Titelfavoriten, auch hier Aussenseiterchancen.</li>
<li><strong>Skispringen:</strong> Die jüngsten Ergebnisse machen Mut: Sieg im Team, 3 Platz im Einzel. Allerdings bleibt abzuwarten ob diese positiven Resultate wiederholt werden können. Neben den Arivierten fiel vorallem der junge Bodmer positiv auf. Auch hier sind die Favoriten andere.</li>
<li><strong>Snowboard:</strong> Auch hier sind andere Favoriten, allen voran die Amis. Ob Amelie Kober ihren Überraschungserfolg aus dem letzten Jahr wiederholen kann ist fraglich. Aber auch in dieser Disziplin hat uns die letzte Olympia gezeigt: Alles ist möglich.</li>
</ul>
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