US Golf Masters: Favoriten und Aussicht

Im Golf finden jedes Jahr zwischen April und August vier sogenannte Major-Turniere statt, die kein Fan verpassen sollte. Besonders beliebt: das US Masters.

 

Das US Masters findet seit 1934 statt und gehört mit dem US Open, dem British Open und dem PGA Championship zu den wichtigsten Wettkämpfen im Golfsport. Charakteristisch ist, dass es im Gegensatz zu den anderen drei Turnieren jedes Jahr am selben Platz stattfindet – am Anwesen des „Augusta National Golf Club“ im US Bundesstaat Georgia. Der Veranstalter zählt zu den selektivsten Golfvereinen in den USA, was sich in der Teilnehmerliste widerspiegelt. Wer nämlich am diesjährigen Turnier, das von 10. bis 13. April stattfindet, teilnehmen möchte, muss sich entsprechend öffentlich bekannten Kriterien qualifizieren und dann von Augusta eingeladen werden. Dazu gehören zum Beispiel ein Sieg bei den anderen Major-Turnieren oder etwa ein Platz auf der Top-50-Weltrangliste im Golf.

 

Preisgelder und grüne Jacken

Das Turnier ist dafür berühmt, besonders großzügige Preisgelder zu vergeben. Letztes Jahr betrugen diese insgesamt fast acht Millionen Dollar – pro Person wurden, je nach Platzierung, zwischen 17.000 und 1.300.000 Dollar bereitgestellt. So strich zum Beispiel der Sieger Adam Scott über 1,3 Millionen Dollar ein. Aber auch wenn das Preisgeld sehr verlockend scheint: Der eigentliche Gewinn ist ein ganz anderer. Der Sieger bekommt nämlich zusätzlich eine grüne Jacke, die mittlerweile einen starken Symbolwert hat. Diese Tradition geht auf das Jahr 1937 zurück, als sämtliche Turnierteilnehmer eine ähnliche Jacke trugen, um für die Fans leichter erkennbar zu sein. In Anlehnung daran, begann man ab 1949 dem Sieger ebenfalls eine zu überreichen. Traditionsgemäß darf er sie für ein Jahr behalten, danach wird sie für ihn im Augusta Golf Club aufbewahrt und berechtigt ihn, das exklusive Anwesen zu betreten.

 

Legenden, Sieger, Favoriten

Profi-Golfer Tiger Woods schrieb mit seinem ersten Gewinn bei dem US Masters 1997 Geschichte. Sein Rekord von -18, also 18 Schläge weniger als erforderlich, ist bis heute ungeschlagen. Übertroffen wurde dieser nur von Tiger Woods selbst, allerdings bei The Open, einem weiteren Major-Turnier. Auch heute ist er immer noch die Nummer 1 der Weltrangliste – und gilt somit als einer der Favoriten für das nahende US Masters. Schließlich hat er dieses bereits viermal gewonnen – und wenn es nach den internationalen Buchmachern geht, siegt er auch diesmal. Viel spricht dafür: seine bisherigen Rekorde, seine Erfolge in den letzten Wochen, die Tatsache und, dass er einer von drei Golfspielern ist, die in zwei aufeinanderfolgenden Jahren das Turnier für sich entscheiden konnten.

 

Aus der Begeisterung für den Golfsport in Amerika hat sich mittlerweile auch eine wettfreudige Fanbasis im deutschen Raum entwickelt. Orientiert man sich an den aktuellen Sportwetten, heißt der Favorit aber nicht Woods. Hier hat nämlich der Weltranglisten-Zweite Rory McIlroy die Nase vorne. So ist man etwa auf Sportwetten Interwetten überzeugt, dass der Nordire mit der Quote 6.00 – im Vergleich zu Woods mit 9.00 – das Turnier für sich entscheiden wird. Auf anderen Sportwettportalen sieht es ähnlich aus. So favorisieren Wettfreudige auf Bwin McIlroy mit einer Quote von 8.00 zu Woods mit 10.00. Nicht zu unterschätzen sind aber auch der Australier Adam Scott und der US-Amerikaner Phil Mickelson. Scott hatte sich 2013 erstmals als Sieger von dem US Masters feiern lassen, Mickelson hingegen bereits dreimal, zuletzt 2010. Wer aber letztlich die begehrte „Green Jacket“ mit Nachhause nehmen kann, wird sich erst im August zeigen.

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