40. Ryder Cup Kaymerführt Europa erneut zum Sieg

Das Ergebnis des wichtigstenMannschafts-Golfturniers der Welt steht fest.

 Showdown auf schottischem Rasen: Vom 23. bis 28. September traten die besten Golfprofis aus Europa und den USA auf dem Court des Grand Hotel Gleneagles in Perthshire gegeneinander an. Die diesjährigen Aufstellungen der Ryder-Cup-Mannschaften versprachen ein spannendes Duell – nicht zuletzt, da ein großer Name fehlte.

Europa mit Kaymer, USA ohne Woods

Motivationstreiber für Team Europawar sicherlich auch in diesem JahrMartin Kaymer. In einem dramatischen Finale behielt der 29-jährige Deutsche beim Ryder Cup 2012 die Nerven und versenkte in letzter Minute den alles entscheidenden Ball– ein sensationeller Sieg gegen die bis dato führenden Amerikaner. Neben Kaymer traten 2014 Thomas Björn (Dänemark), Jamie Donaldson (Wales), Victor Dubuisson (Frankreich), Stephen Gallacher (Schottland), Sergio Garcia (Spanien), Graeme McDowell (Nordirland), RoryMcIlroy (Nordirland), Ian Poulter (England), Justin Rose (England), Henrik Stenson (Schweden) und Lee Westwood (England) an. Für das US-Team griffenKeegan Bradley, Rickie Fowler, Jim Furyk, Zach Johnson, Matt Kuchar, Hunter Mahan, Phil Mickelson, Patrick Reed, Webb Simpson, Jordan Spieth, Jimmy Walker und Bubba Watson zum Schläger. Dieses Jahr nicht dabei: Golfstar Tiger Woods. Der 38-jährige entschied sich trotz angebotener Wildcard von US-Kapitän Tom Watson gegen das Turnier, um ein hartnäckiges Rückenleiden auszukurieren.

 

Team Europa bei Buchmachern voran

Das Fehlen von Superstar Woods mischteauch die Karten der Buchmacher neu.Bereits vor dem Turnier zeichnete sich ein deutlicher Quoten-Trend zugunsten Europas ab.Bei William Hill lagen Kaymer& Co mit 1,61 zu 2,62 vor den USA,ähnlich auch bei Interwetten Sportwetten1,70 zu 2,40. Dies entsprach auch dem tatsächlichen Turnierende: Mit 16 ½ Punkten konnte das europäische Team den Titel gegen die USA (11 ½ Punkte) verteidigen.

 

Duell im Zwei-Jahres-Rhythmus

Der Ryder Cup ist das prestigeträchtigste Golfturnier der Welt. Seit 1927 treten alle zwei Jahre die besten Profigolfer aus Europa und den USA gegeneinander an. Der Austragungsort wechselt dabei jeweils zwischen den Kontinenten. Die Nominierung der Sportler erfolgt auf verschiedene Arten: In den USA sind die führenden Golfer der PGA-Geldrangliste teilnahmeberechtigt; zusätzlich vergibt der Mannschaftskapitän Wildcards an ausgesuchte Spieler („captain’s pick“). In Europawird aus den bestplatzierten Profigolfern der Europäischen- sowie der Welt-Geldrangliste gewählt; auch hier erfolgen weitere Nominierungen durch den „captain’spick“.In der bisherigenRyder-Cup-Bilanz führen die Vereinigten Staaten deutlich mit 25 Siegen(12 Europa, 2 Unentschieden).

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