Real auf dem Weg zur Meisterschaft

Nach 15 Siegen in 16 Spielen und einem Vorsprung von sieben Punkten auf Verfolger und Erzrivale Barcelona gilt Real Madrid im Hinblick auf die Fußball Quoten inzwischen als klarer Favorit auf die spanische Meisterschaft.

Das sieht auch Joachim Löw, Trainer der deutschen Nationalmannschaft, so: „Sieben Punkte Vorsprung vor Barcelona ist eine immense Leistung. Bei Real deutet alles darauf hin, dass sie Meister werden. Das glaube ich auch.“ Dem stimmte auch der Bernd Schuster, der einst die Madrilenen trainierte, trotz der Negativserie gegen die Katalanen zu: „Ich habe immer gesagt, dass man Meister werden kann auch ohne gegen Barca gewonnen zu haben.“

Auch die Statistik spricht für einen Erfolg des spanischen Hauptstadtklubs, der seit 2008 dem Team von Trainer Pep Guardiola den Vorzug lassen musste. Nur einmal in der Vereinsgeschichte verpasste Real den Meistertitel trotz eines großen Vorsprungs. Das war in der Saison 2003/04 der Fall, als die Mannschaft zum Saisonende hin fünf Niederlagen in Serie hinnehmen musste und im Anschluss den damaligen Trainer Carlos Queiroz feuerte. In derselben Saison gewann dessen Landsmann Mourinho mit dem FC Porto überraschend die Champions League und holte in den Folgejahren mit dem FC Chelsea und Inter Mailand insgesamt vier Meisterschaften.

Diesen Erfolg soll Mourinho nun bei den Madrilenen wiederholen, wobei vieles dafür spricht, dass der spanische Rekordmeister ein weiteres Mal erfolgreich sein wird. Noch nie hat eine Mannschaft unter dem Portugiesen mit einem Vorsprung von drei Punkten den Titel verpasst. Dennoch ist Mourinho gegenüber Fußballnachrichten stets bemüht, den Ball trotz des Vorsprungs flach zu halten: „Der Vorsprung bedeutet mir gar nichts.“

Trotz des sich anbahnenden Erfolges in der Primera Division häufen sich die Gerüchte, wonach der 48-Jährige seinen Vertrag vorzeitig zum Saisonende hin auflösen werde. Dabei wird vor allem eine Rückkehr nach England, wo der Portugiese bereits den FC Chelsea zum Titel führte, als wahrscheinlich. Unter anderem gilt „The Special One“ als aussichtsreicher Kandidat auf die Nachfolge von ManU-Urgestein Sir Alex Ferguson, doch auch ein Einsatz als Nationalcoach gilt als durchaus realistisch. Bei den „Three Lions“ gilt jedoch Tottenhams Teammanager Harry Redknapp als Favorit auf die Nachfolge von Fabio Capello. Sollte Redknapp wirklich wechseln, würde Mourinho nach einem Bericht der „Daily Mail“ jedoch automatisch als Kandidat bei Redknapps Verein Tottenham Hotspur gehandelt.

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