Bundesliga-Rückrunde 2014/2015 – die wichtigsten Fragen zum Fußball-Oberhaus in Deutschland

Einige Tage ist die Rückrunde der Fußball-Bundesliga schon alt. Als die Rückrunde mit dem fulminanten Sieg der Wolfsburger gegen den hochgehandelten FC Bayern München begann, erschien es, als könne die Meisterschaft doch noch einmal spannend werden. Doch nicht nur der Meistertitel, auch andere Fragen werfen Spannung auf. Wer steigt ab, wie schlagen sich die Wintertransfers und wie fällt eigentlich das Fazit für das Freistoßspray aus?

Die spektakulärsten Wintertransfers der Bundesligisten

Eigentlich halten sich deutsche Mannschaften in der Winterpause auf dem Transfermarkt zurück. In diesem Jahr konnte aber insbesondere der VFL Wolfsburg für Furore sorgen. Mit Andre Schürrle holten sich die Niedersachsen nicht nur einen amtierenden Weltmeister in den Kader, sondern auch den teuersten Transfer der Vereinsgeschichte – dem Mutter-Konzern VW sei Dank. Bezahlt gemacht hat sich dies allerdings schon. Gleich in seinem ersten Spiel glänzte der 24-jährige als doppelter Torvorbereiter.

Doch auch andere Teams haben – wenn auch nicht ganz in der Preisklasse – bei anderen Vereinen gewildert. Borussia Dortmund beispielsweise bediente sich in Österreich bei Red Bull Salzburg und lotste Kevin Kampl für schlappe 12 Millionen zum BVB. Ironischerweise soll der Offensivmann vor allem aufgrund seiner Defensivqualitäten zur Borussia gekommen sein. Die Vorschusslorbeeren konnte der Slowene bislang aber nicht rechtfertigen.

Erfreuliches gab es auch für Bayer Leverkusen zu vermelden. Tin Jedvaj gehört nun endgültig zur Werkself. Sieben Millionen Euro musste Bayer dafür an AS Rom überweisen. Und auch Schalke konnte sich mit einen Wunschspieler von Roberto di Matteo verstärken. Matija Nastasic kam auf Leihbasis von Scheichklub Manchester City.

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Unten spielt eine eigene Liga

Die obersten Plätze außenvorgelassen, könnte man der Hälfte aller Bundesligavereine sowohl Chancen auf die Europa League attestieren wie ihnen auch den Abstiegskampf zusprechen. Den aktuellen Tabellenletzten Vfb Stuttgart trennen gerade einmal sechs Punkte vom Tabellenzwölften, der allerdings selbst wieder lediglich sechs Punkte Rückstand hat, um in Schlagdistanz zu den Europa-League-Plätzen zu gelangen.

„Die Mannschaften unten bilden fast eine eigene Liga“, so wird Hertha-Trainer Pal Dardai zitiert. Neben Paderborn oder den SC Freiburg könnte es in diesem Jahr erstmalig auch den Bundesliga-Dino Hamburger SV erwischen, der aktuell nur einen Punkt Abstand zum Relegationsplatz aufweisen kann. Trotz der prekären Lage rechnet der Sportwettenanbieter Tipico allerdings eher mit einem Abstieg des 1. FC Köln oder von Hertha BSC.

Daten und Fakten zum Freistoßspray

Mitte Oktober wurde erstmalig das Freistoßspray in der Bundesliga eingesetzt. Am Anfang eher belächelt, hat sich das Spray mittlerweile sogar unter Spielern durchgesetzt. Denn wenn Mauer und Ball den richtigen Abstand haben, fallen auch mehr Treffer. Dies belegen sogar die Zahlen:

Seitdem das Freistoßspray eingeführt wurde, sind bereits 17 Treffer nach direkten Freistößen in 10 Spieltagen gefallen. Dies entspricht einem Schnitt von 1,7 pro Spieltag. Zum Vergleich: Vor der Einführung fielen lediglich 0,9 Tore am Spieltag.

Und es gibt noch weitere Vorteile: Es werden weniger gelbe Karten bei Standardsituationen verteilt, weil Spieler nicht mehr die Distanz zum Ball durch kleine Schritte aus der Mauer verkürzen. Alles in allem verspricht die Rückrunde also mehr Tore und noch mehr Spannung in der Liga der Weltmeister.

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