Barca gewinnt Clasico in Madrid

Der FC Barcelona bleibt weiter auf Kurs in Richtung Pokalfinale. Am Mittwochabend gewann das Team von Trainer Pep Guardiola das Viertelfinal-Hinspiel der Copy del Rey bei Real Madrid mit 2:1. Im mit 80.000 Zuschauern ausverkauften Santiago-Bernabeu-Stadion gingen die Gastgeber durch Cristiano Ronaldo früh in Führung, doch Barca drehte nach der Halbzeitpause richtig auf und gewann letztlich verdient.

„Wir haben sehr gut gespielt und viele Chancen kreiert. Hier zu gewinnen, macht uns stolz, aber es steht noch ein Rückspiel an. Wenn wir nicht auf der Höhe sind, können wir verlieren“, sagte Pep Guardiola nach der Partie, während Real-Coach Jose Mourinho am Halbfinal-Einzug seiner Elf zweifelte: „Niederlagen haben nur einen Vater und der bin ich. Das Weiterkommen wird jetzt schwer, wenn nicht sogar ganz schwer. Der Pokal ist aber der drittwichtigste Wettbewerb für uns. Für uns zählt jetzt das Bilbao-Spiel.“

Dabei gingen beide Mannschaften anfangs gemächlich zur Sache. War der Liga-Clasico im Dezember noch geprägt von einem aggressiven Spiel der Madrilenen, spielten sie am Mittwoch hauptsächlich defensiv. So nahmen alle Feldspieler an der Verteidigung teil und waren sichtlich um ein geordnetes Defensivspiel bemüht. So ließ sich Ronaldo als Linksaußen oft weit in die eigene Hälfte fallen, um den gefährlichen Dani Alves zu blockieren.

Genau das sollte sich als Glücksgriff herausstellen, als der Barca-Rechtsverteidiger zu weit aufgerückt war, wodurch Ronaldo bei Reals Gegenangriff uneinholbar wurde und so letztlich den Führungstreffer in der 11. Minute erzielen konnte. Nach dem Gegentor wachte Barca auf, hatte jedoch Probleme mit dem eigenen Angriffsspiel, vor allem auch, weil Real meist gut in der Verteidigung stand. So halfen auch die 70 Prozent Ballbesitz in der ersten Hälfte nicht viel. Lediglich Iniestas Angriffe über links, wo er den unsicheren Hamit Altintop als Gegenspieler hatte, strahlten Gefahr aus, doch zwingende Aktionen gelangen dem Katalanen nicht. Messi konnte sich in der Phase nicht gegen Carvalho und Ramos durchsetzen, zu stark war deren Defensivleistung.

Nach dem Seitenwechsel spielte Real nun nicht mehr ganz so defensiv, wodurch der Sturm der „Blaugrana“ ins Rollen kam. Dazu nahmen auch die Ordnung und Abstimmung der Real-Verteidigung ab. So war es ein Stellungsfehler von Pepe, der den Ausgleichstreffer durch Carles Puyol in der 49. Minute ermöglichte. Beim Siegtreffer durch Eric Abidal in der 77. Minute fühlte sich kein Gegenspieler verantwortlich. Barca gewann somit letztlich verdient die Partie, die laut online Sportwetten nicht ausgeglichener hätte angesetzt werden können.

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