Lockout – Muss Chandler Dallas verlassen?

Wegen des seit Juli andauernden Lockouts liegt der NBA Basketball derzeit komplett auf Eis. Nachdem erst in der vergangenen Woche alle für November vorgesehenen Spiele abgesagt worden waren, droht nun weiterhin der Ausfall der kompletten Saison. Wie am Mittwoch berichtet wurde, konnten sich Spieler und Vereine auch am Mittwoch nicht einigen, wie die jährlichen Einnahmen zwischen Klubs und Spielern aufgeteilt werden sollen. Für die Spieler der National Basketball Association kommt eine „Fifty-fifty“-Lösung nach wie vor nicht in Frage. „Wir können den derzeitigen Vorschlag nicht akzeptieren, so NBPA-Gewerkschafts-Präsident Derek Fisher nach Scheitern der stundenlangen Unterredung von NBPA-Geschäftsführer Billy Hunter mit den Profis.

 

Somit wurde das Angebot von Liga-Boss David Stern erneut abgelehnt. Stern hatte den Spielern ein Ultimatum bis zum Mittwoch gestellt. Doch nach dem dreistündigen Treffen in New York sind sich die Spieler einig, dass sie die Offerte nicht annehmen können. 4,3 Milliarden Dollar liegen Jahr für Jahr im Topf, von denen die Liga die Hälfte den Profis bietet. Die wollen aber mehr.

 

Die Profis selbst haben vom Lockout inzwischen die Nase voll. Am 1. November hätte die Saison offiziell begonnen, doch aufgrund des andauernden Tarifstreits durften die Profis vom Meisterteam der Dallas Mavericks weder ihr Championship-Banner hissen noch die hochverdienten Ringe in Empfang nehmen. Besonders Tyson Chandler, der 2010 aus Charlotte zu den Mavs kam, fürchtet inzwischen, die verfahrene Situation könnte sogar das Meisterteam sprengen: „Bei den Regularien, die von den Besitzern gefordert werden, ist es für mich praktisch unmöglich, in Dallas zu bleiben“, so der Center im Interview mit einem Lokalsender in Dallas.

 

Auslöser für diese Befürchtung sind die Forderungen der kleineren Clubs nach strengeren Gehaltsobergrenzen, weniger Ausnahmen sowie eine höhere Luxussteuer. Fast 15 Millionen Euro Luxussteuer zahlte Mavericks-Eigentümer Mark Cuban in der vergangenen Saison, weil das Team deutlich über dem „Salary Cap“ lag.

 

Sollte nun die Liga die harte Sparpolitik einführen, dann hätte Dallas bereits mit den vertraglich gebundenen Großverdienern Nowitzki, Jason Kidd, Jason Terry oder Shawn Marion kaum Spielraum. Auch Nowitzki fürchtet um die „wichtigste Verpflichtung“ der letzten Saison, für die laut ihm genauso wenig Geld zur Verfügung stünde wie für J.J. Barea. „Es wäre extrem wichtig, beide zu halten“, so Nowitzki, dessen überragende Leistungen sich vor allem auf die Favoritenrolle der Mavs bei den Wettquoten auswirkten.

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